Pflanzenschutz   PS-Anwendungsprotokoll: >> PS Anwendungsprotokoll <<   Literaturtipps zum Pflanzenschutz: Literaturtipps Hier klicken um den Artikel zu betrachten: >zur Ausführung<   PS Übersicht der Bundesländer 2008: Bundesländer-Übersicht - NEU Hier klicken um den Artikel zu betrachten: >zur Ausführung<     Pflanzenschutzstellen der Bundesländer 2008: Adressdatenbank der Schutzstellen - NEU Hier klicken um den Artikel zu betrachten: >zur Ausführung<     Bericht von der Tagung in Freiburg   Hier klicken um den Artikel zu betrachten: >zur Ausführung<     Rasenkrankheiten Typhula: >zur Ausführung<  Verkauf nicht zugelassener Pflanzenschutzmittel Verkauf nicht zugelassener Pflanzenschutzmittel: DRV fordert Harmonisierung in der EU 28.11.06 Bonn (ots) - Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) und seine Mitgliedsunternehmen verurteilen den Verkauf von Pflanzenschutzmitteln in Deutschland, die hier nicht zugelassen sind. DRV-Generalsekretär Dr. Rolf Meyer weist jedoch jegliche pauschalen Schuldzuweisungen zurück. Bei den elf festgestellten Verstößen handelt es sich um vier eigenständige Unternehmen, die Mitglied im DRV sind. Diese Unternehmen werden das Fehlverhalten konsequent verfolgen und ahnden. Die dem DRV angeschlossenen Warengenossenschaften handeln verantwortungsvoll und setzen seit Jahren Maßnahmen zur Einhaltung der komplexen rechtlichen Vorgaben um. Dazu gehören Restriktionen in ihren Warenwirtschaftssystemen und detaillierte interne Regelungen zur Abgabe von Pflanzenschutzmitteln. Dabei werden nicht nur Zulassungsregelungen beachtet, sondern auch Bestimmungen für den Gefahrguttransport und zum Umgang mit Chemikalien. Im Frühjahr 2006 haben sich die Warengenossenschaften an einer sehr erfolgreichen Rücknahme- und Entsorgungsaktion für nicht mehr zugelassene Pflanzenschutzmittel beteiligt. Dr. Meyer kritisiert in diesem Zusammenhang erneut die unzureichende Harmonisierung innerhalb der EU: Trotz Binnenmarkt und freiem Warenverkehr ist die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln noch immer national geregelt. Viele Pflanzenschutzmittel, die in Deutschland nicht zugelassen sind, dürfen in anderen Mitgliedstaaten uneingeschränkt vertrieben und angewendet werden. Erhebliche Mehrwertsteuerdifferenzen zwischen Deutschland und den Nachbarstaaten schaffen zusätzliche Anreize für einen Bezug von Pflanzenschutzmitteln aus dem Ausland. Der DRV warnt seit vielen Jahren vor den hieraus entstehenden Risiken und fordert von der Politik endlich verstärkte Anstrengungen zur Harmonisierung. Pressekontakt: Monika Windbergs - Deutscher Raiffeisenverband e.V. Adenauerallee 127 - 53113 Bonn Tel.: 0228 106-367 - Fax:  0228 106-266 Pariser Platz 3 - 10117 Berlin Tel.: 030 85 62 14-43 - Fax:  030 85 62 14-55 - e-Mail: presse@drv.raiffeisen.de     29.11.06 IVA verurteilt unerlaubte Geschäfte mit Pflanzenschutzmitteln Frankfurt am Main (ots) - Der Industrieverband Agrar verurteilt aufs Schärfste Geschäfte mit illegalen Pestiziden, über die gestern das ZDF-Magazin "Frontal 21" berichtete. "Pflanzenschutz ist heute so streng geregelt, dass die Anwendung der Mittel sicher ist für Mensch und Umwelt", erklärt dazu IVA-Hauptgeschäftsführer Volker Koch- Achelpöhler. "Wer diese Regeln unterläuft, bringt die gesamte Branche in Misskredit - von den Herstellern der Mittel bis hin zu den Landwirten." Die Mitgliedsfirmen des IVA gehen selbst gegen Anbieter illegaler Produkte vor, soweit das in ihren Möglichkeiten liegt. Der Verband hat zudem Anfang dieses Jahres eine bundesweit angelegte Rücknahmeaktion für Pflanzenschutzmittel, deren Zulassung abgelaufen war, durchgeführt. Sie sollte Handel und Landwirten die Entsorgung solcher Produkte erleichtern und verhindern, dass irrtümlich oder fahrlässig nicht mehr erlaubte Mittel noch verkauft bzw. verwendet werden. "Eigentliche Kontrollinstanz sind aber die Behörden der Länder. Wir fragen uns angesichts der geschilderten Fälle, ob diese Behörden so ausgestattet sind, dass sie ihre Kontrollfunktion effizient wahrnehmen können", so Koch- Achelpöhler. Pressekontakt: Hannelore Schmid - Industrieverband Agrar e. V., Pressestelle Tel. +49 69 2556-1249 oder +49 177 8772222 - Fax  +49 69 2556-1298 E-Mail: schmid.iva@vci.de - www.iva.de 29.11.06 DBV verurteilt Verkauf nicht zugelassener Pflanzenschutzmittel / Politik ist bei EU-Harmonisierung der Zulassung gefordert Berlin (ots) - Der Deutsche Bauernverband (DBV) verurteilt den unerlaubten Handel und die Anwendung nicht zugelassener Pflanzenschutzmittel aufs Schärfste. Solche Händler, Landwirte oder andere Anwender von nicht zugelassenen Pflanzenschutzmitteln seien entsprechend dem geltenden Pflanzenschutzmittelrecht für ihr unerlaubtes Tun zur Rechenschaft zu ziehen, erklärte der DBV in Berlin. In einer Gemeinschaftsaktion wurden bei verdeckten Recherchen von der ZDF-Sendung Frontal 21 und der Umweltschutzorganisation Greenpeace Pflanzenschutzmittel in Deutschland und Frankreich im Handel erworben, die nicht zugelassen waren. "Händler wie Bauern müssen den gesellschaftlich gewünscht hohen Standard in der Lebensmittelerzeugung und die gesetzlichen Vorschriften konsequent einhalten. Bei Fehlverhalten ist der Staatsanwalt gefordert", erklärte DBV- Vizepräsident Norbert Schindler. Als Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd habe er auch das große Engagement der Bauern erlebt, auf umweltschonendere Mittel freiwillig umzusteigen. Als Beispiel nannte er die umweltschonende Pheromonfalle, die die Winzer aufstellten, um freiwillig auf die Anwendung bestimmter Pflanzenschutzmittel auf 40.000 Hektar zu verzichten. Unabhängig von der staatsanwaltschaftlichen Verfolgung solcher krimineller Machenschaften wies der DBV nachdrücklich auf das Manko hin, dass trotz eines Binnenmarktes und freien Warenverkehrs die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln in der Europäischen Union bisher immer noch nicht harmonisiert sei. Pflanzenschutzmittel werden nach wie vor national zugelassen, so dass es Pflanzenschutzmittel gibt, die in Deutschland nicht zugelassen sind, dafür aber in anderen EU-Mitgliedsstaaten uneingeschränkt vertrieben und angewendet werden dürfen. Das gleiche gilt für die so erzeugten Produkte. Auch durch Unterschiede bei der Mehrwertsteuer zwischen Deutschland und den Nachbarländern seien zusätzliche Risiken eines Warenaustausches im Binnenmarkt vorhanden. Der DBV fordert Bundesregierung und die EU-Kommission auf, dringend die notwendige Harmonisierung durchzusetzen. Deutscher Bauernverband (DBV) - Dr. Michael Lohse - Pressesprecher Tel.: 030 / 31904 240 29.11.06 Parkinsonrisiko durch Pestizide? - US-Studie: Landwirte häufiger von Schüttellähmung betroffen Baierbrunn (ots) - Für Landwirte und Angehörige anderer Berufsgruppen, die verstärkt Pestiziden ausgesetzt sind, kann sich das Parkinson-Risiko um bis zu 70 Prozent erhöhen. Das berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf Professor Alberto Ascherio von der Harvard-Universität, Boston (USA). Er hatte diesen Zusammenhang mit einer Studie untersucht, für die er die Krankengeschichten von 143000 Menschen auswertete. Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 11/2006 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben. Wort und Bild - Apotheken Umschau - Ruth Pirhalla - Pressearbeit Tel.: 089 / 7 44 33-123 - Fax:  089 / 744 33-459 - E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de   Anfang November hat das neue Fungizid SIGNUM eine § 18 a Genehmigung zur Bekämfpung von "Pilzlichen Krankheitserregern" auf Sport- und Zierrasen erhalten. Es darf damit in allen Bundesländern, außer Bayern, Baden- Württemberg und dem Saarland, ab sofort ohne eine zusätzliche Genehmigung nach § 18 b auf Sportrasenflächen eingesetzt werden. Eine Aufstellung aller nach § 18 a für Zierpflanzen / Sport- und Zierrasen genehmigten Pflanzenschutzmitteln ist in Arbeit und folgt demnächst. Willkommen auf Rasenzeit.de Copyright 2010 RasenMartinBocksch Rasen Martin Bocksch